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Mediadaten

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Der Reinraum – unendliche Sauberkeit…

Das Arbeiten unter Reinraumbedingungen ist in der Elektro- und Medizintechnik sowie der Pharma-, Lebensmittel- und Halbleiterindustrie überwiegend selbstverständlich. Durch den vermehrten Einsatz von Mikroelektronik im Automotivbereich und die dadurch steigenden Anforderungen an die Technische Sauberkeit, wird der Reinraum zukünftig aber auch die Automobilindustrie und deren Zulieferer immer stärker durchdringen. Der Reinraum erlaubt die Fertigung und Verpackung hoch technisierter oder besonders sensibler Produkte und bietet ebenfalls Umgebungsbedingungen für weite Teile der Forschung und Entwicklung.

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Künstliche Befruchtung erhöht Geburtsrisiken nicht

Vergleichsstudie mit Geschwisterkindern bringt eindeutige Ergebnisse

Anders als bisher geglaubt erhöht eine künstliche Befruchtung nicht das Risiko einer Frühgeburt oder von niedrigem Geburtsgewicht. Paare mit unerfülltem Kinderwunsch können davon unbelastet über eine Behandlung entscheiden.

Wer Schwierigkeiten mit der natürlichen Empfängnis hat, und eine künstliche Befruchtung erwog, musste bisher befürchten, dadurch seinem Baby zu schaden. Denn Ärzte warnen häufig davor, dass der medizinische Eingriff das Risiko für niedriges Geburtsgewicht (weniger als 2.500 Gramm) oder eine Frühgeburt (vor der 37. Schwangerschaftswoche) erhöhnt. Für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch macht das die Entscheidung hart. Denn Frühgeborene und Kinder mit geringem Geburtsgewicht haben häufiger Atembeschwerden oder Herzprobleme, und die Entwicklung des Gehirns und der kognitiven Fähigkeiten kann beeinträchtigt sein.

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Protein UBQLN4 beeinflusst DNA-Reparatur

Möglicher neuer Ansatzpunkt für zielgerichtete Tumortherapie

Die Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Christian Reinhardt, Klinik I für Innere Medizin, hat ein Protein identifiziert, das den Reparaturweg von DNA-Schäden massgeblich beeinflusst und einen neuen Ansatzpunkt für eine zielgerichtete Tumortherapie ermöglicht.

Tagtäglich wird unsere DNA sowohl durch äussere als auch innere Faktoren beschädigt. Bei der Entscheidung, wie Brüche in der DNA behoben werden sollen, müssen Zellen zwischen zwei unterschiedlichen Reparaturwegen wählen. Der eine Reparaturweg ist für die Zelle zwar mühelos aber störanfällig, der andere aufwändig und nicht immer möglich. Das Urteil ist wichtig, denn eine falsche Entscheidung könnte weitere DNA-Schäden verursachen und zur Entstehung von Krebs führen.

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Mit Quanten-Tricks die Rätsel topologischer Materialien lösen

Topologische Materialien sind technisch hochinteressant, aber schwer zu messen. Mit einem Trick der TU Wien wurde nun in China eine neue Untersuchungsmethode angewandt.

Elektronen sind nicht bloss kleine Kügelchen, die sich wie ein Gummiball durch ein Material bewegen. Aus den Gesetzen der Quantenphysik ergibt sich, dass sich Elektronen wellenartig verteilen. Diese Wellen können in manchen Materialien eine geometrisch recht komplizierte Form annehmen. In sogenannten „topologische Materialien“ gibt es Elektronen-Zustände, die für technische Anwendungen sehr interessant sein können, allerdings ist es ausgesprochen schwierig, diese Materialien und die dazugehörigen Elektronenzustände zu identifizieren.

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