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Nachweis im Spurenbereich mittels SERS-Nanosponge- Technologie begeistert 4-5/17

Empfindlichkeitssteigernde spektroskopische Hilfsmittel helfen bei der Identifikation von Schadstoffen, die mit einem Rückgang der Honigbienenpopulation in Verbindung gebracht werden

Ocean Optics hat gezeigt, wie hochempfindliche Raman-Spektroskopie Messungen im Spurenbereich von Insektizidmolekülen nachweisen können, die geringer sind als ein Fünfzigstel des für Honigbienen als schädlich eingestuften Werts.
Der Rückgang der Honigbienenpopulation ist ein aktuelles Beispiel, bei der Ocean Optics bei der Quantifizierung der Problemsubstanzen mittels leistungsfähigerer, oberflächenverstärkter Raman-Spektroskopie hilft. Durch den Einsatz des neuartigen Gold-Silber-Substrats RAM-SERS-SP ist es Wissenschaftlern von Ocean Optics gelungen, die Quantifizierung des Insektizids Imidacloprid im Spurenbereich durchzuführen. Imidacloprid steht im Verdacht, für Bienenvölker schädlich zu sein. aSERS-Substrate verstärken sehr schwache Raman-Signale um viele Grössenordnungen, so dass Messungen SERS-aktiver Analyte sogar im Bereich von Parts per Billion (ppb) möglich sind. SERS-Substrate nur mit Silber funktionieren am besten mit einer Raman-Anregung bei 532 nm, wohingegen Goldsubstrate besser geeignet sind für Raman-Systeme, die eine Lichtquelle mit einer Wellenlänge von 785 nm verwenden. Durch die Kombination aus Silber und Gold auf einem Substrat funktionieren die neuen SERS-Nanosponge-Substrate mit beiden Wellenlängen. Bei einer Raman-Anregung mit 638 nm erreichen die Nanosponge-Substrate eine noch höhere Sensitivität.

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Dem interdisziplinären Austausch den Boden bereiten 4-5/17

Die Anforderungen an Laborböden sind extrem hoch: Sicherheit für hochentwickelte technische Geräte, äusserste Verschleissfestigkeit, Beständigkeit gegen Chemikalien, optimales Reinigungsverhalten, Ergonomie für die Mitarbeiter und vieles mehr. Gefragt sind in diesem anspruchsvollen Markt also besonders leistungsfähige Produkte wie die Kautschuk-Bodenbeläge von nora flooring systems.

Im Februar 2016 wurde das neue internationale Forschungszentrum «Center of Brain, Behavior and Metabolism» (CBBM) der Universität zu Lübeck in Betrieb genommen.  Der Neubau mit seinen 5.400 Quadratmetern bietet 320 Wissenschaftlern, Ärzten und Studierenden Raum für die neurologische Grundlagenforschung der Appetitkontrolle und Energiebilanz. An den Boden im CBBM bestanden hohe funktionale Anforderungen.

Widerstandsfähig, unbeschichtet und leicht zu reinigen
«Wir haben nach einem robusten, nachhaltigen Bodenbelag gesucht, der in den Laboren zusätzlich elektrostatisch ableitfähig sein musste», erläutert Projektarchitektin Christiane Weidenbach von hammeskrause architekten bda. Fündig wurden die Architekten bei nora systems. «Wir haben die Kautschukböden bereits in mehreren Objekten eingesetzt und waren immer sehr zufrieden», so Weidenbach. «Durch die extrem dichte, geschlossene Oberfläche sind die nora Böden äusserst widerstandsfähig gegen Labormedien und leicht zu reinigen.» Dass die Kautschuk-Beläge nicht beschichtet werden müssen, war für die Planer ebenfalls ein entscheidender Vorteil, denn dies gewährleistet nachhaltig die stabile und resistente Oberflächenbeschaffenheit.

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