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Mediadaten

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Lebensmittelsicherheit – ein Thema, zahlreiche Anforderungen, individuelle Lösungen

Salmonellen in Käse oder Pralinen, Pferdefleisch statt dem auf der Verpackung angegebenen Rind, giftiges Arsen in Reis oder hohe Quecksilbergehalte in Fisch — Lebensmittelskandale und Warnungen von Verbraucherbehörden schrecken uns immer wieder auf. Die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln betrifft uns unmittelbar. Dabei hat Lebensmittelsicherheit viele Aspekte. Es geht nicht nur darum sicherzustellen, dass Lebensmittel frei von krankmachenden Keimen und giftigen Substanzen sind, sondern auch um deren Nährwert und Herkunft – ist eine ausreichende Versorgung mit Mako- und Mikronährstoffen sichergestellt und enthalten die Produkte, die wir kaufen tatsächlich das was auf der Verpackung versprochen wird.

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Schneller zu höherer Homogenität

Gefriertrocknungsverfahren für die kontrollierte Eiskeimbildung

Johann Kaltenegger, VMC Anwendungstechnik Chemie, Linde AG

Die Gefriertrocknung, auch als Lyophilisierung bezeichnet, spielt bei der Herstellung von Medikamenten eine wichtige Rolle. Ein von Linde Gas und IMA Life entwickeltes Verfahren zur kontrollierten Eiskeimbildung bietet eine kommerziell nutzbare Möglichkeit, um anhand mikroskopisch kleiner Eiskristalle homogene Endprodukte herzustellen. PanGas als Teil der Linde Group ist für den Vertrieb in der Schweiz zuständig.

Voraussetzung für das Eintreten der Eiskeimbildung sind zwei Prozessbedingungen: Die Produkttemperatur muss unter dem Gefrierpunkt liegen. Zudem müssen Nukleationselemente vorhanden sein, die den Prozess der Eiskeimbildung ermöglichen. Die Temperaturdifferenz zwischen dem Gleichgewichtsgefrierpunkt und der Eiskeimbildung wird als Unterkühlung (Super Cooling) bezeichnet. Eine niedrigere Temperatur bei der Eiskeimbildung oder eine stärkere Unterkühlung führen zu einer grösseren Anzahl von Eiskeimen und damit zu kleineren Eiskristallen. Andererseits bewirken eine höhere Nukleationstemperatur oder ein geringerer Unterkühlungsgrad, dass weniger Eiskeime und grössere Eiskristalle und somit grössere Poren und Porennetzwerke gebildet werden. Da grössere Poren höhere Sublimationsgeschwindigkeiten mit sich bringen, verkürzen sich auch die Trocknungszyklen und die Rekonstruktionsdauer. Zudem
verbessern sich die Produkteigenschaften. Damit die Produktmorphologie sowie die Struktur und das Aussehen des Produktkuchens gleichmässig und in allen Glasfläschchen (Vials) identisch sind, muss die Eiskeimbildung gleichzeitig stattfinden.  Sind die Bedingungen jedoch unkontrolliert und keine Nukleationselemente vorhanden, kann die Verteilung der Nukleationstemperatur in den verschiedenen Vials und damit die Gleichmässigkeit des Endprodukts stark variieren. Die ist vor allem bei der Verwendung von glattwandigen sterilen Glasfläschchen der Fall. Deshalb stellt das Gefrieren einen der wichtigsten Schritte des Lyophilisierungsprozesses dar.
Die grösste Schwierigkeit bei der kontrollierten Eiskeimbildung in flüssigen Präparaten, also bei der Bestimmung von Nukleationstemperatur und -zeitpunkt, ist ihre Skalierbarkeit. Einige Verfahren funktionieren unter Laborbedingungen sehr gut, lassen sich aber nur schwer auf grössere Produktionsmengen übertragen.

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Hightech-Maschinen für die Analyse von Blut

Hightech-Maschinen analysieren menschliche Blutproben, erkennen Gerinnungsstörungen und helfen so, Leben zu retten. Die maxon Vertriebsgesellschaft in Frankreich liefert nicht nur die passenden Antriebe – sondern baut ganze Fördermodule. Ein Einblick.

Stefan Roschi

Unser Blut, was für eine spannende Flüssigkeit. Sie transportiert Sauerstoff und Nährstoffe, wehrt Fremdkörper ab und schliesst Wunden. Jedenfalls im Normalfall. Denn bei einigen Menschen kommt es zu Gerinnungsstörungen. Diese sind für Betroffene unangenehm und können zu ernsthaften Folgen führen – ja sogar zum Tod. Umso wichtiger sind die Früherkennung einer Bluterkrankung und die Suche nach einer Heilung. Dafür braucht es entsprechend viele Tests. Deshalb laufen in Laboren und Spitälern Analysegeräte, die rund um die Uhr Proben selbstständig pipettieren können und schnell Resultate liefern. Solche industriellen Automatisierungsgeräte müssen präzise und zuverlässig arbeiten. Das stellt hohe Anforderungen an alle Komponenten und die Entwickler.

Vollautomatische Analyse des Bluts
Stago ist eine französische Firma, die sich auf Analyseinstrumente auf dem Gebiet der Hämostasediagnostik, also der Blutgerinnung, spezialisiert hat. Rund
20'000 Geräte von Stago sind weltweit im Einsatz – darunter auch der STAR Max.
Dieses vollautomatische Analysesystem ist mit einem Drei-Achsen-Roboter ausgestattet und hat Platz für 215 Proben und 1000 Testgefässe. Die Maschine arbeitet selbstständig, überprüft die Ergebnisse, gleicht sie ab und überwacht die Prozesse. Das spart eine Menge Zeit für Biologen und Techniker. Deshalb ist das Gerät vor allem für Labore mit einem hohen Probenaufkommen geeignet.

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Viele Anwendungen, eine Lösung: Neue, frei konfigurierbare Signalisier- und Bedieneinheit ist universell für Reinräume und Labore einsetzbar

Überwachung von Raumkonditionen

In Reinraum- und Laborbereichen müssen Nutzer stets über die aktuellen Raumkonditionen informiert sein. Gewährleistet wird dies in der Regel durch Signalisierungseinheiten in den Türbereichen, die Aufschluss über verschiedene Parameter sowie deren Grenzwertverletzungen geben und auch eine Regulierung ermöglichen. SAUTER hat nun mit der FCCP 200 ein Interface zur Bedienung und Überwachung entwickelt, das nicht nur besonders einfach in der Handhabung ist, sondern im Gegensatz zu bisherigen Modellen auch universell in unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt werden kann. Das dank Eco-Funktion besonders energieeffiziente Gerät wird in Kombination mit einem entsprechenden Raumcontroller oder Kompaktregler verwendet und ist mittels SAUTER Standard-Softwaretools frei konfigurierbar.

«Schon die kleinste Abweichung in den Raumbedingungen kann in Reinräumen oder Laboren negative Folgen haben. Ein falscher Raumdruck beispielsweise führt unter Umständen zur Kontamination von Produkten», erklärt Rolf Schulze von SAUTER Life Sciences. Um dies zu verhindern, werden für die Regelung und Überwachung dieser Räumlichkeiten – neben dem Raumdruck unter anderem auch hinsichtlich Temperatur und relativer Feuchte – Signalisier- und Bedieneinheiten eingesetzt. Während bisher für jeden Bereich ein eigenes Gerät verwendet werden musste, kann das neu entwickelte Interface FCCP 200 jedoch für unterschiedlichste Anwendungen genutzt werden. «In Kombination mit dem Raumcontroller EY-RC504 oder dem VAV-Kompaktregler von SAUTER eignet es sich nicht nur für die Raumdruck- oder Laborraum-, sondern auch für die Laborabzugsregelung», so Schulze. «Dazu werden die
notwendigen Funktionen auf Seiten des zugehörigen Controllers programmiert und/oder parametriert.»

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